SHZ: Hohenwestedts Basketballerinnen bleiben Titelkandidat

Teamsport

Für Daniel Mueller und seine MTSV-Damen

ging auch diese Zitterpartie gut aus.

Osnabrück. Die Basketball-Damen des MTSV Hohenwestedt bleiben in der 2. Regionalliga ein heißer Titelkandidat. Beim Osnabrücker SC II gewann der MTSV mit 61:58 (18:7, 28:15, 38:27) und machte es dabei am Ende spannender als es zwischenzeitlich den Anschein hatte.

Die Gäste starteten furios, legten ein 8:0 vor und ließen in den ersten zehn Minuten lediglich einen Korb aus dem Feld zu (18:7). Auch im zweiten Viertel konnten die Mädels von Trainer Daniel Mueller zunächst die Konzentration hoch halten und hatten bereits 17 Zähler Vorsprung (24:7), ehe die Gastgeberinnen sich mit einem 8:0-Lauf wieder herankämpfen. Beim Stand von 28:15 war es zur Halbzeitpause dennoch eine komfortable Führung für die Gäste, aber der Start in die zweite Hälfte war alles andere als gut: "Wir wollten weiter konzentriert agieren, aber haben diesen Vorsatz nicht umsetzen können", erklärte Hohenwestedts Barbara Sattelkau. Diese erneute Schwächephase brachte die OSC-Reserve zurück ins Spiel. Ein weiterer 8:0-Lauf der Osnabrückerinnen ließ den Vorsprung weiter schrumpfen und plötzlich hieß es aus MTSV-Sicht nur noch 28:23.

Im Schlussabschnitt fanden die Gastgeberinnen dann ihre Treffsicherheit von außen. Insgesamt sechsmal trafen sie jenseits der Drei-Punkt-Linie. Geertje Redinger, Meike Lohr und Marissa Lück hielten zwar dagegen, aber dennoch lagen die Hohenwestedterinnen drei Minuten vor der Schlusssirene nur noch sechs Zähler vorne. Aber die Gäste zeigten Nerven, trafen schlecht von der Freiwurflinie und beim 54:52 standen sie am Rande der Niederlage. Aber in dieser Saison sieht man in diesen entscheidenden Phasen, die der US-Amerikaner "crunch-time" nennt, einen anderen MTSV als in der Vergangenheit.

So war es diesmal Meike Lohr, die durch vier Punkte in Folge ihr Team in Front hielt und am Ende schließlich auch zum Sieg führte. "Es war mal wieder ein typisches MTSV-Spiel, mit einigen Schwächephasen von uns, aber auch vielen guten Aktionen. Wir müssen das einfacher konstanter über die Zeit bringen", resümierte eine am Ende doch zufriedene Barbara Sattelkau.

 

MTSV Hohenwestedt: Redinger (17), Höpfner (5), Storm (6), Lück (5/1), Lohr (10), Laessing (8), Sattelkau (10), Ohrt, Ruhsert.