Müssen die Basketballerinnen in den kommenden Spielen
auf ihre Topscorerin verzichten? Gute Besserung, Geertje!
Hohenwestedt. Es war kein gebrauchter Tag für die Basketball-Damen des MTSV Hohenwestedt, sondern es war ein rabenschwarzer. Nicht nur, dass es gegen den Tabellenvorletzten der 2. Regionalliga-Nord-West, den Walddörfer SV, eine 58:69 (12:24 , 27:41, 41:49)-Niederlage gab. Im viertel Viertel mussten nacheinander Aufbauspielerin Bente Schilke mit Verdacht auf einen Bänderriss im Sprunggelenk und Center Geertje Redinger mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss vom Feld. "Ich hoffe, dass es nicht ganz so schlimm ist, aber ich muss die MRT-Untersuchung in dieser Woche mal abwarten", erklärte eine niedergeschlagene Redinger einen Tag nach dem Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft. Sollten diese beiden wichtigen Faktoren im Spiel des MTSV tatsächlich länger ausfallen, wäre das eine erhebliche Schwächung.
Sportlich war das Duell gegen die Gäste eigentlich schon zu Pause zu deren Gunsten entschieden. Die Hohenwestedterinnen fanden überhaupt nicht in die Partie, trafen kaum und hatten schon nach den ersten zehn Minuten einen satten Zwölf-Punkte-Rückstand (12:24), der sich zur Pause noch einmal erhöhte (27:41). Dennoch gab sich das Team von Trainer Daniel Mueller nicht auf und kämpfte sich Punkt um Punkt heran. In der letzten Viertelpause war der Rückstand auf acht Zähler geschrumpft, und Mitte des Schlussabschnitts war der MTSV sogar bis auf einen Punkt herangekommen, aber die Ausfälle von Schilke und Redinger unterbrachen diese Aufholjagd jäh, so dass es am Ende nicht mehr reichte.
Am kommenden Sonntag, im Auswärtsspiel bei den Harburg Baskets, ist der Schock hoffentlich verdaut, damit die Hohenwestedterinnen den Weg in die Erfolgsspur zurückfinden können.
MTSV Hohenweststedt: Ohrt (4), Bünning (5/1x3), Schilke (5/1x3), Storm (1), Redinger (10), Lück (3), Ruhsert (7), Scheel, Wenzel (4), Lohr (15/1x3), Laessing (4).

